Zu den Fächern

Zu den Fächern

Chemie

Im Alltag sind wir ständig von den unterschiedlichsten Stoffen umgeben. Der Chemieunterricht bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die Eigenschaften, den Aufbau und die Umwandlung von Stoffen systematisch und praxisorientiert zu untersuchen und zu verstehen. 

Eigenständiges experimentelles Arbeiten und eine ständige Verknüpfung der erlangten Erkenntnisse mit theoretischen Fachinhalten sind dafür grundlegend. Um dem gerecht zu werden, bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern der Klassen 7 und 8 ein besonderes Experimentalkonzept in den Fächern Physik und Chemie. Dabei ermöglichen wir Unterricht in halber Klassengröße, damit der Fokus auf dem experimentellen Arbeiten liegt und die naturwissenschaftliche Neugier geweckt wird.

Der alltags- und kontextorientierte Chemie-Unterricht verdeutlicht die Relevanz des Faches für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt und chemische Berufsfelder werden in den Block genommen.

Für besonders interessierte Schülerinnen und Schüler bieten wir weiterführende AGs im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und die Teilnahme an fachlichen Wettbewerben an. Ab der Q1 haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit den Chemie-Leistungskurs zu wählen, in dem vertiefende Fachkenntnisse, -methoden und -kompetenzen vermittelt werden, die auf eine spätere berufliche Tätigkeit im Feld der Naturwissenschaften vorbereitet.

Erdkunde

Wo erhält man Antworten auf all diese und viele weitere Fragen?

Im Erdkundeunterricht der Leibnizschule!

Das Fach Erdkunde hat über Jahrzehnte das Schulprofil der Leibnizschule geprägt. In der fachlichen Auseinandersetzung mit diversen gesellschafts- und umweltrelevanten Themen macht es die Schülerinnen und Schüler einerseits mit naturwissenschaftlichen Phänomenen vertraut und setzt sich andererseits kritisch mit gesellschaftspolitischen Problemfeldern auseinander. Je nach Thema kann sich Erdkunde als interdisziplinäres Fach anderer Wissenschaften bedienen. Im Bereich der physischen Geographie beschäftigen wir uns mit Themen der Geologie, Meteorologie, Bodenkunde und Ökologie, bei kulturgeographischen Themen müssen wir diverse Gesellschaftswissenschaften wie z.B. die Völkerkunde, Geschichte, Politik, Soziologie aber auch Städtebau und Ökonomie berücksichtigen. Die Schülerinnen und Schüler lernen Interessenkonflikte kennen, beispielsweise zwischen ökonomischen und ökologischen Forderungen. Bei der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aspekte zu berücksichtigen und zu gewichten. Wie kein anderes Fach ist die Geographie prädestiniert als Lernfeld für vielschichtiges, fächerübergreifendes und vernetztes Denken.

Französisch

Le français, c’est génial!

Wenn ich morgens aus dem Haus gehe, um zur Schule zu gehen, begegne ich auf dem Trottoir meist Jeannette, Julie und Claire. Gemeinsam laufen wir zur Bäckerei, zücken unsere Portemonnaies und kaufen uns ein Croissant oder ein belegtes Baguettebrötchen. So gestärkt kann der Schultag losgehen! Auf dem Weg unterhalten wir uns darüber, ob wir gut auf die Französischarbeit vorbereitet sind. „Comme ci, comme ça“, meint Claire. Jeannette ist anderer Meinung: „Wir haben doch geübt, das wird bestimmt génial, mes chères.“

Französisch an der Leibnizschule

Das Fach Französisch wird an der Leibnizschule als zweite Fremdsprache ab Klasse 6 unterrichtet (in Klasse 6 mit drei, in Klasse 7 und 8 mit vier, in Klasse 9 und 10 mit drei und in der Jahrgangsstufe 11 mit vier Wochenstunden). In den Jahrgangsstufen 12 und 13 werden jedes Jahr ein dreistündiger Grund- und ein fünfstündiger Leistungskurs eingerichtet. Französisch kann auch als dritte Fremdsprache ab Klasse 9 betrieben werden.

Die jeweils vorletzte Klassenarbeit in den Klassen 7 und 9 wird als klassenübergreifender Vergleichstest geschrieben.

Wir bewerben uns dieses Jahr auch wieder um einen frankophonen Fremdsprachenassistenten, um die kommunikativen Kompetenzen der Schüler zu verbessern.

Lehrwerke

In der Sekundarstufe I verwenden das Lehrbuch À plus! des Cornelsenverlags. Die Lektionen sind schülerorientiert aufgebaut: sie machen Lust auf die französische Sprache und Kultur, ermöglichen schnelle Lernerfolge, ermuntern zum kreativen Lernen, sind aktuell und thematisch interessant aufgebaut und trainieren auch die Fertigkeiten, die in den DELF-Prüfungen verlangt werden. Die neuen Medien werden darin aufgegriffen und spielerisch in den Lernprozess einbezogen. Ziel in allen Jahrgangsstufen ist das Erlangen kommunikativer Kompetenz.

Im ersten Lernjahr bildet die französische Stadt Lyon den landeskundlichen Schwerpunkt. C’est pratique, denn in Lyon befindet sich auch unsere Partnerschule.

In der Oberstufe verwenden wir die Nouveaux Horizons des Klettverlags. Die Inhalte der beiden Bände umfassen Themengebiete aus den Lehrplänen der Oberstufe, die Dokumente sind aktuell und schülerorientiert (literarische Auszüge, Chansons, Bildergeschichten). Mithilfe der Methodenschlüssel erlernen die Schüler Strategien, die für eine konstruktive Auseinandersetzung mit Texten o. ä. erforderlich sind und auf die Prüfungsaufgaben im Landesabitur vorbereiten.

Aktivitäten

Seit 1992 findet jährlich ein Schüleraustausch, der die Jahrgangsstufen 7 bis 8 umfasst, mit der französischen Partnerschule der Leibnizschule, dem Collège Maurice Scève in Lyon, statt. Die Unterbringung erfolgt jeweils in Familien. Neben dem Unterricht absolvieren die Austauschteilnehmer ein umfangreiches Besichtigungsprogramm. Ihre Erfahrungen dokumentieren sie auf Französisch in Tagebuchform. Die Aufzeichnungen dienen nachfolgenden Gruppen zur Vorbereitung 

Zusätzlich haben Schüler der Oberstufe die Möglichkeit, an einem dreimonatigen Schüleraustausch im Rahmen der offiziellen Schulpartnerschaft teilzunehmen.

Besonders begabte Schüler können am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilnehmen. Unter den Preisträgern befanden sich schon mehrfach Schüler der Leibnizschule.

Perspektive 

Angestrebt wird der Kontakt zu einer weiteren Partnerschule (und zwar einem lycée), der es uns ermöglicht, auch Schüler der Sekundarstufe II an einem Austausch zu beteiligen.

Regina Kampe

Geschichte

Es war einmal… Das Fach Geschichte an der Leibnizschule 

In der siebten Klasse beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler erstmals „professionell“ mit dem Fach. Was ist Zeit? Haben Asterix und Obelix wirklich gelebt? Warum stank Ludwig XIV. Aus dem Mund? Diese und andere Fragen bewegen unsere Schülerinnen und Schüler.

Abgesehen vom normalen Unterricht sind Unterrichtsgänge beliebt. Ziele sind u. a. Stolpersteine, das Mahnmal „Alte Synagoge“ und (Krieger-)Denkmale in Wiesbaden. An Wandertagen besuchen Schülerinnen und Schüler der Leibnizschule außerschulische Lernorte wie den Hessenpark, die Saalburg und die sichtbaren Reste des nahegelegenen Limes. Auch eine Fahrt zu einem ehemaligen Konzentrationslager (z.B. Osthofen oder Buchenwald) oder der Euthanasieanstalt Hadamarstehen mitunter auf dem Programm.

In der Themenwoche steht ein Besuch der 9. Klassen am Point Alpha an der hessisch-thüringischen, also der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze an. Des Weiteren steht ein Zeitzeugengespräch auf dem Plan, und zwar mit einem Opfer der Staatssicherheit der DDR: Frau Jutta Fleck, die „Frau vom Checkpoint Charlie“, kommt an unsere Schule und berichtet von ihrer Inhaftierung in DDR-Gefängnissen sowie von der Trennung von ihren Töchtern. Besonders bewegend ist die Tatsache, dass Beate Gallus, ihre jüngere Tochter, auch präsent ist und ihre Erinnerungen an die Zeit der Trennung von ihrer Mutter erzählt. Hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

In der Einführungsphase der Oberstufe steht das Methoden- und Kompetenztraining im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, im Verlauf des Unterrichts intensives Quellenstudium zu betreiben und den Umgang mit den Operatoren, d. h. mit den Arbeitsanweisungen in Klausuren zu üben. Gleichzeitig lernen Sie, längere Texte und andere Dokumente zielgerichtet und effektiv zu bearbeiten.

Die Jahrgangstufe 10 erlebt außerdem ein Zeitzeugengespräch: Am Schuljahresanfang werden, so lange noch möglich, Überlebende des Holocausts aus Polen an die Schule eingeladen. Diese sprechen mit den Schülerinnen und Schülern über das Erlebte und beantworten Fragen. Am Ende der 10. Klasse steht die Berlinfahrt auf dem Programm, bei der neben kulturellen auch historische Themen auf dem Programm stehen, so z.B. der Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (ehemaliges Gefängnis der Staatssicherheit) sowie die Reste der Berliner Mauer an der Bernauer Straße und am Checkpoint Charlie.

Auch die 11. Klasse hat ein besonderes Geschichtserlebnis. In der letzten Schulwoche wird für die Schülerinnen und Schüler dieses Jahrgangs alljährlich ein Film mit historischem Bezug in der Murnau-Stiftung gezeigt, ein sogenannter Vorbehaltsfilm. Dabei handelt es sich um einen Spielfilm aus der Epoche der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland. Filme dieser Art dürfen, da sie Teil der nationalsozialistischen Propaganda waren, normalerweise nicht gezeigt werden, es sei denn, sie werden fachwissenschaftlich begleitet. Unsere Schülerinnen und Schüler werden in dieser Veranstaltung sensibel gemacht für die mehr oder weniger subtile Meinungsmache in diesen Filmen.

Abschließend fährt der gesamte Jahrgang 12, also die Abiturienten, im Januar nach Bonn zum Haus der Geschichte. Abgesehen von einer Führung durch das Museum erhalten die Schüler weitere Einblicke, z. B. in die Karikaturensammlung des Hauses der Geschichte, ins Beethovenhaus, ins Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, in den Kanzlerbungalow, ins Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung oder in die Stadt Bonn bei einer Stadtführung.

Ein besonderer Höhepunkt ist es, wenn im Leistungskurs Geschichte eigene Forschungen betrieben werden. So geschehen im Zusammenhang mit den Stolpersteinen der Familie Berger. Die Schüler haben im Hessischen Hauptstaatsarchiv versucht, die Geschichte der von den Nationalsozialisten verfolgten jüdischen Familie Berger in Wiesbaden zu rekonstruieren. Ergebnis dieser Arbeit war ein Erinnerungsblatt, das mit Unterstützung des Aktiven Museums Spiegelgasse erstellt wurde. Bei der Verlegung der Stolpersteine in der Sonnenberger Straße haben die Schüler vor großem Publikum ihre Arbeit vorgestellt.

Regina Kampe
Fachsprecherin Geschichte

Kunst

In der kindlichen Entwicklung gehören das Zeichnen und Malen zur natürlichen Ausdrucksweise. Die Förderung dieses haptisch-sinnlichen Gestaltens ist uns ein großes Anliegen im Kunstunterricht – gerade da die Kinder und Jugendlichen in einem zunehmend digital orientierten Umfeld aufwachsen.Kreativität kann sich in grafischen, malerischen und plastischen Werken manifestieren.

Neben diesen traditionellen Techniken besitzen selbstverständlich auch die Neuen Medien ihren Stellenwert in unserem Kunstunterricht.

Da künstlerisches Arbeiten immer im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen zu sehen ist, wird ein besonderes Augenmerk auf diese Zusammenhänge in der Oberstufe gelegt. Die kunsthistorische Betrachtung beginnt in der Antike und führt uns zur zeitgenössischen Kunst.

Linoldruck-Hochdruck, Jahrgang 7

Latein

Ab der 6. Klasse können die Schülerinnen und Schüler der Leibnizschule Latein als 2. Fremdsprache wählen. Mit dem Lehrwerk „Pontes“ begleiten sie zunächst Cornelia und Aulus durch den römischen Alltag und lernen später in den lateinischen Texten und in zahlreichen Informationstexten die antike Welt der Römer kennen.

Schritt für Schritt werden die Schüler mit dem Wortschatz und der Grammatik der lateinischen Sprache vertraut gemacht; dies geschieht mit Hilfe vielfältiger Methoden und Übungen. Im Zentrum des Lateinunterrichts steht dabei das Übersetzen lateinischer Texte ins Deutsche. Zugleich erfahren die Kinder Vieles über die Lebensweise und Bräuche der Römer sowie über die Götterwelt, Mythologie und Geschichte. Anschaulich gemacht wird die antike Lebenswelt mit Bildern und Materialien zum Anfassen oder durch Exkursionen wie z. B. zur Saalburg oder zum Museum der Antiken Schifffahrt.

Nach der Lehrbuchphase (spätestens ab der 10. Klasse) lesen die Schülerinnen und Schüler Originaltexte lateinischer Historiker, Philosophen, Redner und Dichter; diese Texte geben vielfältigen Einblick in die Grundlagen unserer europäischen Kultur und Literatur. Mit dem erfolgreichen Abschluss der E-Phase können die Schülerinnen und Schüler das Latinum erwerben. Wir bieten seit vielen Jahren einen Grundkurs Latein an. Besonders interessierten Schülerinnen und Schülern wird – je nach Kursangebot – der Besuch des Leistungskurs Latein an der benachbarten Diltheyschule ermöglicht.

Wer Latein lernt…

  • trainiert durch das systematische Vorgehen beim Übersetzen das logische Denken und das strukturierte Arbeiten.
  • kann durch die Beschäftigung mit den grammatischen Strukturen der lateinischen Sprache auch die Grammatik der deutschen   Sprache besser verstehen und anwenden.
  • erweitert seinen Wortschatz und seine Ausdrucksfähigkeit auch im Deutschen, da viele Fremd- und Lehnwörter aus dem Lateinischen stammen.
  • legt eine sehr gute Grundlage zum Erlernen weitere Fremdsprachen, da das Lateinische in vielen modernen Fremdsprachen lebendig bleibt (v. a. im Spanischen und Italienischen, aber auch im Französischen und Englischen).
  • lernt in der Auseinandersetzung mit der Antike die Wurzeln der europäischen Kultur- und Geistesgeschichte kennen und erweitert sein Allgemeinwissen.
  • erwirbt mit dem Latinum die Voraussetzung zum Abschluss vieler Studienfächer (v. a. aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich).

Die Fachschaft Latein

Mathematik

Das Fach Mathematik ist durch seine Stellung als verpflichtendes Prüfungsfach in den Abiturprüfungen ein wichtiger Bestandteil des unterrichtlichen Alltags an der Leibnizschule. Dem Hauptfach wird in der Stundentafel ein breiter Raum geboten, um den Schülerinnen und Schülern im Unterricht mit Freude eine grundlegende Förderung zu bieten. Dies findet in der Schülerschaft großen Anklang, was sich nicht zuletzt im Zustandekommen zweier paralleler Mathematik-LKs in den Q-Phasen zeigt.

Die Fachschaft Mathematik richtet ihren Blick auf alle Lernenden. Während die leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler aus einem breiten Angebot von Wettbewerben wählen können, die durch vielfältige Aufgabenstellungen für das Fach Mathe begeistern können, werden leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler durch die Förder-AGs in den unteren Klassenstufen dabei unterstützt, gezielt Defizite aufzuarbeiten.

Wettbewerbe und besondere Angebote außerhalb des regulären Unterrichts:

Name des WettbewerbsJahrgangsstufeWer?Was?
Lust auf Mathematik (LuaMa)Jahrgangsstufe 5/6 Jahrgangsstufe 7/8Jeder, der Lust auf Mathematik und kleine Knobeleien hat.Schulinterner Mathematikwettbewerb mit monatlichen Aufgaben für die Klassenstufen 5/6 und 7/8Punkte werden über das Schuljahr gesammelt
Känguru der Mathematik (Känguru-Wettbewerb)Jahrgangsstufe 5 und 6Entscheidung über Teilnahme wird im Klassenverband getroffenMathematischer Multiple-Choice-WettbewerbFreiwilliger Klausurwettbewerb an SchulenZiel: Mathematische Bildung unterstützen und die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen
Mathematik-Wettbewerb des Landes HessenJahrgangsstufe 8Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 als Ersatz für eine KlassenarbeitKlausurwettbewerb in drei Runden: Schul-, Kreis- und Landesebenen
Mathematik-Olympiade HessenJahrgangsstufe 5 bis Q4Freiwillige Teilnahme (Fachlehrer können Schülerinnen und Schüler ansprechen)Ziel: Begeisterung für Mathematik fördern, aufrechterhalten und verstärkenDreistufiger Wettbewerb, wobei sich jeweils die Besten einer Stufe für die nächste Stufe qualifizierenErste Stufe: Hausaufgabenwettbewerb       Zweite und dritte Stufe: Klausur
Mathematik ohne GrenzenJahrgangsstufe 9 (G8) Jahrgangsstufe 10 (G9)Teilnahme als Gruppenwettbewerb im KlassenverbandWettbewerb für ganze Klassen: Gute Teamarbeit wird belohntEine Aufgabe wird in einer Fremdsprache bearbeitet
Spaß an Algebra, Kombinatorik und Co: Bundeswettbewerb MathematikOffen für alle Jahrgangsstufen (Inhaltliche Ausrichtung für Klassen 9 bis 13)Alle, die an Mathematik interessiert sind  Zwei Hausaufgabenrunden, dann mathematisches Fachgespräch (dritte Runde): Interessante und anspruchsvolle Aufgaben, die anregen, sich eine Zeit lang intensiv mit Mathematik zu beschäftigenGewinne: Attraktive Preise bis zu Stipendien
Mathematikwettbewerb E-PhaseEinführungsphaseFreiwillige Teilnahme interessierte Schülerinnen und SchülerZweistündige Klausur, an den Schulen mit dem Mathematikwettbewerb E können sich mathematisch begeisterte Jugendliche der gymnasialen Oberstufe besonderen Herausforderungen stellen. Weiterführende Möglichkeit: schulinterner Vergleich und Zusammenstellung eines Schul-Teams für den „Tag der Mathematik Q2“

Politik und Wirtschaft

Das Fach Politik und Wirtschaft steht ab der Klasse 7 auf dem Stundenplan der Schüler.

Neben der Vermittlung von grundlegenden gesellschaftlichen Strukturen, demokratischer Spielregeln und den Institutionen einer Demokratie, internationalen Beziehungen, medialer Kompetenz und Grundkenntnissen in Wirtschaftsprozessen, hat das Fach den Anspruch von Aktualität und Lebensnähe. Die Lebenswelten der Jugendlichen und der Erwachsenenwelt nähren sich in diesem Fach aneinander an. „Die Welt da draußen“ soll auch in ihrer Kontroversität verstanden werden.

Neben den verbindlichen Inhalten finden fachspezifische Sonderveranstaltungen in verschiedenen Jahrgangsstufen statt. So gibt es in der Klasse 9 das zweiwöchige Sozialpraktikum nach den Herbstferien, das den Schülern einen ersten Einblick in die Berufswelt vermitteln soll. Der Zuschnitt auf soziale Berufe schließt auch hier an die Erfahrungswelt der Schüler an.

In der Klasse 10 findet ein weiteres zweiwöchiges Praktikum statt. Hier stehen Betriebe im Zentrum und die Schüler sollen erste Erfahrungen in der Wirtschaft sammeln. Für beide Praktika werden Berichte erstellt.

Schüler des Leistungskurses Politik und Wirtschaft fahren zudem nach Straßburg zum europäischen Parlament. Dort treffen sie einen Abgeordneten des Wiesbadener Wahlkreises zu einer Diskussion und können eine Sitzung des Parlaments selbst mitverfolgen.

Neben dem Unterricht bietet die Fachschaft Politik und Wirtschaft zwei Projekte für die Oberstufe an:

Das Modell Europa Parlament (MEP) ist eine Simulation des Europäischen Parlaments in Berlin, an der auf nationaler Ebene Schülerinnen und Schüler aus 16 Bundesländern sowie mehrere ausländische Delegationen für eine Woche teilnehmen.

Jede Delegation übernimmt die Rolle eines EU-Landes. Die EU-Länder ersetzen in der Simulation die im Europäischen Parlament vertretenen Fraktionen. Eine Delegation besteht aus jeweils acht Schülern eines Bundeslandes, die als Mitglied eines der acht Ausschüsse des Modell Europa Parlaments jeweils eine Gesetzesvorlage erarbeiten. Diese Resolutionen werden in der Plenarsitzung im Sitzungssaal des Deutschen Bundesrates beraten und beschlossen. Die Leibnizschule ist seit dem Jahr 2000 die sehr erfolgreiche Vertreterin Hessens. Regelmäßig gehören wir zu den besten Schulen Deutschlands und entsenden Schüler auch auf englischsprachige MEPs in ganz Europa.

Dieses Zusatzangebot richtet sich an besonders qualifizierte Schüler der Einführungsphase.

Ebenfalls für Schüler der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe wird das Projekt business@school angeboten. Hierbei handelt es sich um einen von „The Boston Consulting Group“ angebotenen Wettbewerb, bei dem die Schüler praxisnah Wirtschaftswissen und Schlüsselkompetenzen erwerben sollen. Hierzu müssen die Schüler in Phase I ein börsennotiertes Unternehmen und in Phase II ein kleines, lokales Unternehmen analysieren, bevor sie in Phase III eine eigene Geschäftsidee entwickeln und vor einer Jury präsentieren müssen. Der Schulsieger qualifiziert sich für den Regionalentscheid.

Religion

10 gute Gründe für den Religionsunterricht an der Leibnizschule

  1. Der Religionsunterricht an der Leibnizschule will Raum für die großen Fragen des Lebens geben: Wo kommen wir her? Wohin gehen wir? Was ist der Sinn des Lebens? Gibt es einen Gott? Warum glauben nicht alle an denselben Gott?
  2. Im konfessionellen Religionsunterricht behandeln wir diese Fragen authentisch und transparent aus unterschiedlichen christlichen Perspektiven  und nehmen gleichzeitig auch andere Sicht- und Glaubensweisen wahr.
  3. Der Religionsunterricht hilft dabei, im Gewirr unterschiedlichster Meinungen und Urteile einen eigenen Standpunkt zu entwickeln.
  4. Der Religionsunterricht macht dialogfähig und leistet einen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben in einer multireligiösen Gesellschaft.
  5. Im Religionsunterricht wird Freiheit konkret. Kein Schüler muss am Religionsunterricht teilnehmen, gleichzeitig erhält aber auch jeder*r die Möglichkeit zur Teilnahme – egal ob mit oder ohne Bekenntnis.
  6. Der Religionsunterricht ist gelebter Pluralismus. Der Religionsunterricht und das Ersatzfach Ethik machen an der Schule sichtbar, dass es in einer pluralen Gesellschaft unterschiedliche Antworten auf die Grundfragen des Lebens gibt, die aber durchaus im Dialog miteinander stehen.
  7. Der Religionsunterricht fördert Verantwortung für das Leben. Wir setzen uns mit ethischen Fragen auseinander und üben exemplarisch Grundwerte wie Respekt und Solidarität ein.
  8. Der Religionsunterricht hilft Kindern und Jugendlichen sich selbst zu finden und macht Angebote für ein selbstbestimmtes Leben.
  9. Der Religionsunterricht hilft, mit Brüchen und Scheitern umzugehen. Leben ist mehr als nur Erfolg. Wir alle müssen lernen, mit Scheitern, Niederlagen und den Grenzen menschlicher Möglichkeiten umzugehen.
  10. Der Religionsunterricht hält die Erinnerung daran wach, dass das Leben nicht im Nützlichen aufgeht. Im Religionsunterricht ist Raum für Zweckfreies, Gemeinschaft und für Feiern. Dazu lädt die ökumenische Fachschaft der Leibnizschule zweimal im Jahr die gesamte Schulgemeinde zu einem Schulgottesdienst ein.

Sport

Mit seinem vielseitigen Angebot leistet der Sport an der Leibnizschule einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitserziehung der Schüler und bietet viele Gelegenheiten zum sozialen Lernen.

In den Klassen 5 bis 8 bieten wir drei Sportstunden pro Woche an, danach ist der Sportunterricht zweistündig. In der 6. Klasse findet für jede Klasse ein Halbjahr lang Schwimmunterricht statt.

Oberstufenschüler haben die Möglichkeit, Sport als 4.oder 5. Prüfungsfach im Abitur anzuwählen.

Mit unseren Sportangeboten möchten wir die Kinder und Jugendlichen zum lebenslangen Sporttreiben motivieren. Attraktive Bewegungsangebote leisten einen Beitrag zu einer gesundheitsbewussten Lebensführung. Besonderen Wert legen wir auf die Einhaltung sozialer Regeln und kooperatives Verhalten, um grundlegende Wertorientierungen wie Fairness und Respekt einüben zu können.

Neben dem regulären Sportunterricht bieten sich unseren Schüler die folgenden Bewegungsmöglichkeiten:

  • Teilnahme von Schulmannschaften an „Jugend trainiert für Olympia“
  • Bundesjugendspiele
  • Fußball-, Basketball-, Gefängnisball-Turniere für die Unter- und Mittelstufe
  • Ski- oder Segelkurs in der 8. Klasse