MAREI BÄR ERREICHT 2. PLATZ BEIM BUNDESWETTBEWERB GESANG

Die Schülerin Marei Bär (Ed) nahm mit Erfolg am diesjährigen 58. Jugend musiziert Bundeswettbewerb im Bereich Musical teil. Mit ihrem Programm “halb leer, nicht halb voll” erreichte sie mit 22 von 25 Punkten einen 2. Preis.

Das von ihr und ihrer Gesangslehrerin Christine Fürniß-Stephan konzipierte zwanzigminütige Programm  erzählt die Geschichte einer jungen, verschrobenen aber doch sympathischen jungen Frau, die wegen ihrer scheinbar nahezu perfekten Schwester von Selbstzweifeln und Wutausbrüchen geplagt wird. Ein Persönlichkeitsworkshop soll das ein für alle Mal ändern.

Neben den Liedbeiträgen wurden im Wettbewerb ein Monolog sowie ein kurzer Tanzpart verlangt. Mareis Programm beginnt mit dem hoffnungsvollen “Somewhere” aus Bernsteins West Side Story, gefolgt von den frechen Texten der Lieder “I can do that” (A Chorus Line) und “I can cook too” (On the town), worauf eine kurze Sequenz einer Choreographie aus „Der goldene Schlüssel“ von Janet Kurzmann und Paige Perry folgt. Die besinnenden Klänge des Liedes “A change in me” (The Beauty and the Beast) schließen die musikalische Zusammenstellung schließlich ab, die von Bernhard Stephan am Klavier begleitet wird. Die leicht abgewandelten Texte stammen aus dem Theaterstück “Gebrüllt vor Lachen” von Christopher Durang.

“Am Ende haben wir in den Osterferien tagelang Videos aufgenommen, bis es perfekt war”

Marei Bär

Natürlich konnte der Wettbewerb dieses Jahr nicht stattfinden wie gewohnt. Die Beiträge wurden als Video aufgezeichnet und der Jury zugeschickt. „Am Ende haben wir in den Osterferien tagelang Videos aufgenommen, bis es perfekt war”, berichtet Marei. Man muss eben das Beste aus jeder Situation machen.

Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Nicht nur die Punktzahl an sich zeigt das, sondern auch die Fortschritte, die man durch die intensive Arbeit macht, sind tolle Ergebnisse für die sich die Teilnahme ausgezahlt hat. Denn das, meint die 16 Jährige, sei es, worauf es eigentlich am Ende ankommt. “Ich denke, es geht darum, sich immer weiter zu verbessern und mit dem passenden Feedback und wegweisender Unterstützung über sich hinauszuwachsen”. An dieser Stelle möchte sich Marei bei ihrer Lehrerin Christine Fürniß-Stephan für eben diese Unterstützung bedanken, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre.

Das Video des Bundeswettbewerbs ist leider nicht öffentlich, ein Ausschnitt des Programms ist aber als Teil des Preisträgerkonzerts der Wiesbadener Musik- und Kunstschule zu sehen.

Außerdem ist Marei hier in einem virtuellen Duett (No time to die) mit Johannes Reinhardt (Q2) zu hören.