Gelungene Premiere für „SCHÖN – SCHÖNER – AM SCHÖNSTEN?!“
Was bedeutet es eigentlich, schön zu sein? Und wer entscheidet darüber? Mit diesen Fragen setzt sich die eindrucksvolle Inszenierung „SCHÖN – SCHÖNER – AM SCHÖNSTEN?!“, die am 18. März 2026 im Wiesbadener Staatstheater im Rahmen der Schultheatertage aufgeführt wurde, auseinander und trifft damit einen Nerv, insbesondere bei jungen Menschen.
Ein Theaterstück über den Druck, perfekt sein zu müssen
Im Zentrum des Stücks stehen Jugendliche, die täglich mit widersprüchlichen Schönheitsidealen konfrontiert werden. Zwischen Social Media, Werbung und gesellschaftlichen Erwartungen versuchen sie, ihren eigenen Platz zu finden – oft begleitet von Selbstzweifeln und dem Gefühl, nicht zu genügen. Die Inszenierung greift diese Realität auf und bringt sie authentisch und nahbar auf die Bühne.
Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung des Einflusses sozialer Medien. Projektionen von bearbeiteten Bildern verdeutlichen, wie stark digitale Plattformen das Selbstbild prägen.
Die Aufführung zeigt: Hinter vielen perfekten Bildern stecken Unsicherheiten, Filter und Inszenierung. Am Ende bleibt keine einfache Antwort auf die Frage „Was ist schön?“. Stattdessen vermittelt die Aufführung eine wichtige Botschaft: Schönheit ist vielfältig, individuell und vor allem mehr als nur das äußere Erscheinungsbild.
(Pi)
















