Drei Stunden Taekwondo – Korea hautnah erleben
32 Schülerinnen und Schüler, drei Stunden intensives Training und am Ende eine beeindruckende gemeinsame Choreographie
An unserer Leibnizschule wurde koreanische Kultur einmal ganz unmittelbar erlebbar.
Auf Initiative unserer Koreanisch-Lehrerin Frau Park-Lee fand am 25.08.2026 im Rahmen der Sejong-Kulturakademie ein besonderer Taekwondo-Einführungskurs statt. Möglich wurde das Sport-Event mit freundlicher Unterstützung der Sejong-Kulturakademie unter dem Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus der Republik Korea.
Als Trainer konnte mit OH JUNG JAE ein herausragender Taekwondo-Meister aus Korea gewonnen werden. Er ist Trainer der Taekwondo Promotion Foundation, Professor der World Taekwondo Academy, Autor internationaler Lehr- und Schulungsmaterialien für die Meisterausbildung und Taekwondo-Ausbilder des National Defense Language Institute in Südkorea. Als Meisterausbilder der Meistertrainer in Korea bringt er eine außergewöhnliche Erfahrung mit.
Nach einer theoretischen Einführung standen die Grundkenntnisse des Taekwondo im Mittelpunkt. Alle Teilnehmenden erhielten ein passendes Sport-Shirt mit Gurt und konnten anschließend direkt praktisch einsteigen. Dabei wurde deutlich: Taekwondo verbindet Geist und Technik. Das Mindset steht für den Gedanken: „Überwinde dich selbst und diene dem Wohle der Gemeinschaft.“ Die Physis zeigt sich in der präzisen Ausführung von Angriffs- und Verteidigungstechniken.
Mit großer Ausdauer, Disziplin und Begeisterung trainierten die Schülerinnen und Schüler drei Stunden lang und studierten gemeinsam mit ihrem Trainer eine Choreographie ein, die sie am Ende eindrucksvoll präsentierten.
Herr OH JUNG JAE zeigte sich begeistert von ihrem Willen, ihrer Mitarbeit und ihrer Disziplin. Auch die Schülerinnen und Schüler waren gemeinsam mit dem Schulleiter Rainer Guss sichtlich beeindruckt, einen so renommierten Trainer aus Korea persönlich erleben zu dürfen.
Ein außergewöhnlicher Tag, der Sport, Gemeinschaft und koreanische Kultur miteinander verbunden hat – und sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Rainer Guss










