Bericht vom Mathe-Talentprogramm der Uni Twente
Vom 2.10.2025 bis zum 5.10.2025 durften wir, David, Maja und Minka, am „Applied Mathematics Talent Programme“ der Universität Twente teilnehmen. Auf die Veranstaltung wurden wir von unserem Mathelehrer Herr Böhm aufmerksam gemacht, dessen ehemaliger Professor Frederic Schuller die Veranstaltung organisiert.
Mathe auf Englisch
Am 2.10.2025 trafen wir uns am Bahnhof, um mit dem Zug nach Enschede zu fahren. Vor Ort angekommen, erkundeten wir die Innenstadt und fuhren anschließend zur Uni. Dort hielten zur Einführung drei Professoren kurze Vorträge über ihren jeweiligen Forschungsbereich und gaben uns einen Ausblick auf die nächsten Tage. Zum Abendessen gab es an diesem Tag typisch amerikanisches Essen. Zum Abschluss des Tages wurde noch ein Kennenlernabend organisiert, bei dem wir uns mit den anderen Teilnehmern, die überwiegend aus den Niederlanden, NRW und Niedersachsen kamen, unterhielten. Die gesamte Veranstaltung wurde ausschließlich auf Englisch abgehalten.
Zunächst die Grundlagen
Am nächsten Tag gab es morgens belegte Brötchen und Berliner. Jeder Teilnehmer erhielt außerdem eine Tasse, die wir danach auch mit nach Hause nehmen durften. An diesem Tag ging es um die mathematischen „Grundlagen“, die wir für das Verständnis der nächsten Themen benötigten. Wir beschäftigten uns mit komplexen Zahlen, Operatoren und Kets und Bras. Zum Mittag- und Abendessen gab es für uns typisch niederländische Gerichte.
Quantenphysik und Griechisches
Der nächste Tag startete ähnlich. Wir beschäftigten uns mit den Axiomen der Quantenphysik, die wir nun mithilfe der Vorarbeit besser verstehen konnten. Außerdem ging es auch noch um Quantensysteme, Informationen und Messungen dieser. Am Abend fuhren wir mit dem Bus in das benachbarte Hengelo, wo wir griechisch zu Abend aßen. Dabei führten wir mit Professor Schuller und einer weiteren Teilnehmerin mit Graecum interessante Gespräche über das griechische Alphabet.
Enaktive Mathematik
Am letzten Tag stand das Finale des Kurses an. Das Ziel dieses Tages war es, Quantenteleportation zu berechnen. Diesen Vorgang haben wir zum besseren Verständnis auch als Rollenspiel durchgespielt. An diesem Tag meinte Professor Schuller uns gegenüber, Herr Böhm hätte unbedingt seinen Doktortitel machen sollen, statt nach dem Master Lehrer zu werden.
Fazit
Insgesamt war der Kurs eine sehr interessante und tolle Erfahrung, die wir nur weiterempfehlen können. Wichtig dabei ist nur, genug Papier mitzunehmen, da wir dort eine ganze Menge Mitschriften angefertigt haben.






