Essstörungen – Prävention auch 2025 an der Leibnizschule
Magersucht und Bulimie sind Essstörungen mit schweren Folgen, die insbesondere in der Pubertät beginnen. Sie bekommen im Internet eine neue Dimension, denn zahlreiche Foren und Websites stellen Magersucht und Bulimie bewusst verherrlicht und verharmlost dar und vermitteln diese als erstrebenswerten Lifestyle. Die in Social Media realitätsferne Darstellung von Körpern trägt immens zu diesem Problem bei.
Mit ihren Vorträgen vor den Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen berichtete Frau Scharf, die selbst Betroffene ist, am 8. und 9. Oktober 2025 von ihrer persönlichen Geschichte, von peinlichen und unangenehmen Momenten, von Täuschung und Lüge, um ihre eigene Magersucht vor der Familie und Freunden und vor sich selbst zu vertuschen. Sehr lebendig, in ständiger Interaktion mit den
Schülerinnen und Schülern, mit lustigen, aber auch sehr traurigen Anekdoten erzählte sie alles, was man eigentlich nirgendwo über Esssüchte erfährt – auch nicht im Internet!
Sie beantwortete jede Frage der Schülerinnen und Schüler offen und ehrlich.
Zusätzlich fand am 8. Oktober ein Eltern-/Lehrerinfoabend in der Aula statt, bei dem Frau Scharf nicht weniger eindrucksvoll und schonungslos ihren eigenen Leidensweg schilderte und den Zuhörerinnen und Zuhörern dabei auch von ihrem Ausweg erzählte. Geduld und immer ein offenes Ohr, aber auch den Mut, im Verdachtsfall Sorgen zu äußern, gab Frau Scharf den Zuhörerinnen und Zuhörern als Rat mit auf den Weg. Auch hier kamen viele Fragen auf, die Frau Scharf zunächst in der großen Runde, danach auch in Einzelgesprächen beantwortete.
Für Rückfragen ist Frau Scharf unter folgender Email-Adresse erreichbar: sabrina.scharf@t-online.de
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an den Förderkreis der Leibnizschule, der diese Veranstaltung wieder finanziell getragen hat!
Silvia Jochum
(Koordination Suchtprävention)


